Tim-Fabian Römer


Name:
Tim-Fabian Römer

Wahlbezirk 3:
Ehningsen, Einecke, Eineckerholsen, Merklingsen, Schwefe

Geburtsdatum:
03.08.1994

 

 

Vereinsarbeit/Ehrenamt

– Schützenverein Schwefe
– TuS Schwefe 1921 e.V.
– Lektor in der Ev. Kirchengemeinde Niederbörde
– Blögge Kicker Schwefe
– Dorfverein Schwefe
– Schützenverein Klotingen
– Avantgarde Klotingen
– Schützenverein Recklingsen

Was sind meine persönlichen Interessen?

Neben meinen vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten, der Tätigkeit in der Kommunalpolitik und meinem beruflichen Alltag genieße ich meine Freizeit gerne mit meinen Freunden, gehe gerne einfach mal eine Runde laufen oder schalte als Ausgleich zu einem sehr stressigen Alltag beim Angeln ab und lasse mich fallen. Das Dorfleben, die Vereinsaktivität und die vielen schönen Momente in meiner Familie gehören einfach zu meinem Leben. So bin ich im Frühling und im Sommer eigentlich an fast jedem Wochenende auf dem Rad und pflege meine Freundschaften auf den zahlreichen Schützenfesten in unserer wirklich lebenswerten Gemeinde.

Wann begann ich mich politisch zu engagieren?


Ich bin bereits im Jahr 2014 für die BG zur Kommunalwahl angetreten. Ich war zunächst sachkundiger Bürger im Sozialausschuss. Durch meinen beruflichen Background interessierten mich jedoch die politischen Themenfelder immer mehr. Mich störte von Anfang an der persönliche Umgang der Ratsmitglieder miteinander. Viel Arbeit und viele stressige Tage durchlebte ich bis ich dann im Jahr 2017 als „Nachrücker“ in den Gemeinderat einziehen durfte. Die Fraktion schenkte mir sofort das Vertrauen und wählte mich einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden. Seitdem bin ich „erst Recht“ mit Feuer und Flamme dabei und will Anteil daran haben, dass das gesellschaftliche Leben von uns in Welver weiterentwickelt wird und Angebote geschaffen werden. Ehrlichkeit, Loyalität und ein vertrauensvoller Umgang miteinander bedeuten mir besonders viel – so ist auch meine Politik „gestrickt“. Ich stehe zu meinem Wort und auf mein Wort kann man sich immer verlassen.

Was möchte ich gerne verändern?

Ich finde das Erscheinungsbild der Gemeinde Welver nach außen ist nicht das Beste. Jedoch ist unser Welver mit seinen kleinen vielen und lebenswerten Ortsteilen eine Gemeinde, welche genau meinen Ansprüchen entspricht. Hier lebe ich gerne. Denn hier wird Ehrenamt, Vereinsaktivität und das soziale Miteinander groß geschrieben. Genau das muss forciert werden. Wir müssen auf unsere Stärken schauen und dann punktuell an unseren Schwächen arbeiten. Wir müssen dafür sorgen, dass Welver als Mehrgenerationengemeinde weiterentwickelt wird. Sowohl Alt als auch Jung soll sich hier wohl fühlen. Dafür muss aber sichergestellt werden, dass die Standortfaktoren vorhanden sind bzw. ausgebaut werden. Kindertageseinrichtungen, Offene Ganztagsschule, Grundschulen, weiterführende Schule – all diese Dinge bewegen junge Familien dazu, sich in Welver wohlzufühlen und hier gerne wohnen zu wollen. In Schwefe werde ich dafür sorgen, dass die Vereine und Organisationen größtmögliche Unterstützung spüren. Hier werde ich alle Organisationen aufsuchen und Finanzierungsmöglichkeiten für dringend anstehende Investitionen aufzeigen.

Welche Themenfelder liegen mir besonders am Herzen?

Jeder weiß, dass ich ein Dorfkind bin und dass ich da durchaus stolz drauf bin. Hier habe ich all das was ich brauche. Jedoch finde ich, dass auch für unseren älteren Bürgerinnen und Bürger auf den Ortsteilen alles da sein sollte. Das Thema „Alt werden auf dem Land“ liegt mir besonders am Herzen. Senioren, welche nicht mehr mobil sind, möchten im Alter nicht aus ihrem sozialen Umfeld gerissen werden und am liebsten bis zum letzten Tag in ihrem Ortsteil wohnen und gemeinsam mit alten Freunden den Lebensabend verbringen. Genau deswegen müssen Angebote geschaffen werden, dass dies für unsere Eltern und Omas bzw. Opas möglich wird. Außerdem liegen mir neben dem Ehrenamt vor allem die Familien am Herzen, denn diese sorgen dafür, dass Nachwuchsprobleme in den Vereinen künftig der Vergangenheit angehören. Vernünftige Betreuungsmöglichkeiten, gute ÖPNV-Anbindungen in die größeren Städte sind da unabdingbar. Zusätzlich bin ich der Auffassung, dass wir Welveraner an unserem „Wir-Gefühl“ arbeiten sollten – ich weiß, dass wir eine lebenswerte Gemeinde sind. Wir sollten zusammen arbeiten und voneinander profitieren. Ich bin froh, dass wir bereits in der demnächst abgelaufenen Wahlperiode das ländliche Wegenetzkonzept auf den Weg gebracht haben und hier bereits Fördermittel akquirieren konnten. Ich werde mich in der anstehenden Wahlperiode weiterhin dafür einsetzen, dass genau dieses Konzept auch umgesetzt wird und nicht wieder „in irgendeiner Schublade“ verschwindet. Danke an dieser Stelle noch einmal an die Landwirte und die beteiligten Personen der Forstwirtschaft aus unserer Gemeinde – ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Was mache ich beruflich?

Nach meinem Abitur 2013 am Aldegrever-Gymnasium in Soest habe ich Verwaltungswissenschaften als Bachelor of Laws an der Fachhochschule für öffentlichen Verwaltung in Münster für die Stadt Hamm studiert. Nach meinem Abschluss bin ich im Jahr 2016 zur Gemeinde Bad Sassendorf gewechselt. Hier bin ich seitdem sehr glücklich und konnte in die sozialen Bereich tiefe Einblicke bekommen. U.a. betreue ich neben den sozialen Sicherungsansprüchen viele Förderverfahren und habe so einen guten Überblick über Potenziale auch in unserer Gemeinde in Welver. Ebenfalls habe ich als Standesbeamter den schönsten Job überhaupt – die gegenseitige Liebe eines Paares für die Ewigkeit zu besiegeln und immer ein Teil dieser wunderschönen Zeremonie zu sein. Zusätzlich bin ich noch beim Studieninstitut Soest Hellweg-Sauerland nebenamtlicher Dozent für unterschiedliche rechtliche Fächer (Recht der Gefahrenabwehr, Staatsrecht, Sozialrecht, Verwaltungsrecht). Es bereitet mir eine große Freude, den Nachwuchskräften der Verwaltung die tatsächlich spannenden Themenfelder der Verwaltung und des öffentlichen Dienstes zu vermitteln. Ganz frisch habe ich nun auch meine Zulassung für den Master of Public Administration an der UNIKIMS in Kassel erhalten – hier werde ich nebenamtlich ab Oktober 2020 meinen Horizont erweitern und viele Erfahrungen sammeln!